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"...und wie weit kommen Sie damit?"
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priusfreunde.de befasst sich nicht nur mit den Hybriden des Toyota-Konzerns, sondern blickt gerne über den Tellerrand. In dieser Rubrik geht es um die Elektromobilität.
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THEMA: "...und wie weit kommen Sie damit?"
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#782071
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 04.12.2023 10:24 - vor 6 Monaten, 3 Wochen  
Eine Anodenfreie Batterie? Das ist hoffentlich nur komisch übersetzt.

Mehr Fakten wie Gewicht, Lebensdauer usw. wären natürlich nicht schlecht.
gcf
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#782074
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 04.12.2023 10:33 - vor 6 Monaten, 3 Wochen  
Ein technischer Hinweis: Bei der Bezeichnung „anodenfrei“ handelt es sich natürlich nicht um eine technisch korrekte Aussage, die Batterie hat weiterhin einen Plus- und einen Minus-Pol. Da bei solchen „anodenfreien“ Batteriezellen die klassischen Anlagen zu Anodenherstellung und zur Verarbeitung des dort eingesetzten Graphits entfallen, hat sich dieser Begriff in der Batteriebranche jedoch etabliert. Die verbliebene Anode besteht aus Metall.
www.electrive.net/2022/09/14/our-next-en...hoher-energiedichte/

LG
Klaus
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#782075
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 04.12.2023 10:36 - vor 6 Monaten, 3 Wochen  
Frage an Bard: "Haben auch "anodenfreie" Batterien für Elektroautos eine Anode?"

Antwort:

"Nein, "anodenfreie" Batterien für Elektroautos haben keine Anode im traditionellen Sinne. Die Anode ist der Teil der Batterie, an dem die Lithiumionen in die Batteriezelle eintreten. In herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien besteht die Anode aus Graphit, einem Kohlenstoffmaterial. Bei anodenfreien Batterien wird die Anode durch das Lithiummetall selbst ersetzt. Das Lithiummetall ist jedoch sehr reaktiv und kann leicht zu Kurzschlüssen führen. Um dies zu verhindern, wird der Lithiummetall-Anode ein Elektrolyt zugesetzt, der das Lithiummetall stabilisiert.

Es gibt zwei verschiedene Arten von anodenfreien Batterien:

Lithium-Metall-Batterien verwenden einen flüssigen Elektrolyt. Diese Batterien haben eine hohe Energiedichte, sind jedoch nicht sehr langlebig.
Festelektrolyt-Batterien verwenden einen festen Elektrolyt. Diese Batterien sind etwas weniger energieeffizient als Lithium-Metall-Batterien, aber sie sind viel langlebiger.
Beide Arten von anodenfreien Batterien sind noch in der Entwicklung, aber sie bieten das Potenzial, die Energiedichte und Lebensdauer von Elektroautobatterien erheblich zu verbessern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "anodenfreie" Batterien für Elektroautos zwar keine Anode im traditionellen Sinne haben, aber sie haben einen Teil, der die Funktion der Anode übernimmt. Dieser Teil besteht aus Lithiummetall und einem Elektrolyt."

Wer zu spät kommt...
Smoothie
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#792602
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 10.04.2024 13:38 - vor 2 Monaten, 2 Wochen  
Zitat:
Elektroautos
Warum die meisten Autofahrer kleine Akkus wählen sollten

Je mehr Reichweite, desto besser? Laut einer Studie der Umweltorganisation ICCT sollten Fahrer bei Batterien für E-Autos umdenken. Denn der vermeintliche Vorteil betrifft nur eine kleine Minderheit.
- www.spiegel.de/auto/elektroautos-warum-d...7b-a1b1-1f3c1e3e3c01 (Paywall)

Gerne hätte ich diesen Bericht in Ruhe gelesen, doch leider verbirgt er sich mittlerweile hinter einer Bezahlschranke. Der Aussage in Überschrift und Vorspann kann ich mich aber unbesehen anschließen.

Es war mein größter E-Mobilitäts-Irrtum, dass ich anfänglich (2016) geglaubt habe, meine häufigen 400-Kilometer-Fahrten müssten unbedingt ohne Nachladen zu absolvieren sein. Das hat natürlich funktioniert, aber schon nach der ersten Fahrt war klar, dass ich mir das viele Geld für den fetten Akku hätte sparen können.

Der Pausenbedarf in Verbindung mit der schon damals vorhandenen Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen degradierte den fetten Akku von einem eingebildeten unbedingt notwendig zu einem realistischen nett, aber obsolet. Später habe ich die 2 x 385 km sogar mit nur 30 nutzbaren kWh an Bord erledigt, was auch nie ein Problem gewesen ist.

Eilige Handlungsreisende mit 50.000 km/Jahr sehen das vermutlich anders, aber davon gibt es nicht gar so viele und die können dann gerne einen Riesenakku mit sich herumfahren. Oder der Einfachheit halber gleich beim Diesel bleiben.

Grüße, Egon
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#792609
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 10.04.2024 14:20 - vor 2 Monaten, 2 Wochen  
In ZEIT-online habe ich dazu ebenfalls einen detaillierten Bericht gelesen, bei dem ich sofort an die von Dir kommunizierten Erfahrungen denken musste mit genau denselben Begründungszusammenhängen, einschließlich eines weiteren, verlinkten Artikels.

Es wird sehr gut deutlich, welcher Irrweg die Reichweitendiskussion ist und wieviel mehr die fetten Akkus in Straßenpanzern dem Geschäft mit dem "Klimaschutz" als dem Klimaschutz selbst dienen.

Gruß!
JoAHa
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#792621
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 10.04.2024 15:45 - vor 2 Monaten, 2 Wochen  
Für mich ist eine größere Reichweite einfach angenehm.
Meine Überlandstrecken sind üblicherweise 250 bis 350 Kilometer. Wenn ich da nicht kurz vor dem Ziel noch nach einer Lademöglichkeit suchen muss, finde ich das schon bequemer.
RaiLan
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#792624
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 10.04.2024 16:01 - vor 2 Monaten, 2 Wochen  
250 bis 350km sollten aber heute für viele Modelle kein Problem mehr darstellen, zumindest nicht während der Sommermonate.

Vorausgesetzt, man hat eine eigene Lademöglichkeit zuhause und kann sich auf der Bahn auf max. Richtgeschwindigkeit beschränken.

eppf
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#792627
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 10.04.2024 16:12 - vor 2 Monaten, 2 Wochen  
eppf schrieb:
250 bis 350km sollten aber heute für viele Modelle kein Problem mehr darstellen, zumindest nicht während der Sommermonate.
...


Da genau liegt ein Problem: 350 km sind eben nur unter bestimmten Umständen tatsächlich 350 km ...

Gruß!
JoAHa
JoAHa
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#792631
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 10.04.2024 17:12 - vor 2 Monaten, 2 Wochen  
Die Frage ist halt, wie oft es eben nicht reicht und wie die Ladeinfrastruktur an der "persönlichen Stammstrecke" aussieht.

Bei mir ist die Anforderung jedenfalls auch ziemlich klar. 300km im Winter sollten es sein.

Eine Winterbergtour hat bis zu 120km Anfahrt, am Zielort in der "Prärie" ist an ein Nachladen nicht zu denken, wenn ich dann den Berg runterkomme, möchte ich auch gerne wieder zuhause ankommen können.

Bei 240km plus etwas Vorhalt, man kann einerseits im Skifahrerstau stehen, obwohl ich diese Routen als Wanderer weitgehend meide, andererseits startet man gewiss nicht per Definition mit 100% SOC, da kommen dann halt 300km Winterreichweite heraus.

Wobei ich unter "Winter" hier Tage verstehe, wo man bereit ist, einen Berg hochzulaufen . Das kann zwar deutliche Minusgrade bedeuten, aber kein Sauwetter dazu.

eppf
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#792633
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 10.04.2024 17:30 - vor 2 Monaten, 2 Wochen  
Auf der Heimreise aus dem Schwarzwald war der dicke Accu doch einiges bequemer!
Wir sind morgens um 6 Uhr ( wie 5 Uhr ) losgefahren , 7 Grad , Nebel , Heizung 21 Grad , Licht und ab und zu Wischer . Das zieht Energie.
Und bei gleicher Fahrweise wie mit dem Mokka , sind wir locker bis Giessen gekommen , also 350 Km . Und noch 17% drin . Und das Laden ging auch schneller .
Halbe Stunde 92 % . Das hat was !
Ich brauche das zwar nur etwa 4 x im Jahr , aber schön ist es schon.
Zeitersparnis, von Tür zu Tür , 1,25 H .
Kann man sich dran gewöhnen!
Gruß Heinz !
heinz die speiche
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Letzte Änderung: 10.04.2024 17:32 von heinz die speiche.
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#792736
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 11.04.2024 13:02 - vor 2 Monaten, 1 Woche  
Ja, Lebensdauer, Ladegeschwindigkeit, Rekuperationsleistung, - sowas verbessert sich ja auch mit der Akkugröße.
Ich würde da auch lieber etwas mehr sehen. Aus den 50km die unser Outlander mal irgendwann gehabt haben wird, sind schon lange 30km geworden.
kurzer
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kurzer gruss

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#792835
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 12.04.2024 00:39 - vor 2 Monaten, 1 Woche  
RaiLan schrieb:
Für mich ist eine größere Reichweite einfach angenehm.heinz die speiche schrieb:
war der dicke Accu doch einiges bequemer!
Selbstverständlich. Das steht außer Frage und der verlinkte Bericht stellt es auch nicht in Abrede. Die Botschaft lautet viel mehr, dass man bei der Wahl der Akkukapazität gut beraten ist, sich nicht ausgerechnet an Ausnahmesituationen wie beispielsweise zwei längeren Fahrten im Jahr zu orientieren. Maßgeblich sollte vielmehr der alltägliche Bedarf sein.

Der ist freilich bei jedem anders. Offenbar gibt es aber eine allgemeine Tendenz, möglichst viel Akkukapazität umherzufahren, auch wenn das eigene Fahrprofil dies nicht erfordert. Es möge also jeder vor der Anschaffung bedenken, wie oft er wie viel Akkukapazität tatsächlich benötigt. Das war die Aussage.


kurzer schrieb:
Ja, Lebensdauer, Ladegeschwindigkeit, Rekuperationsleistung, - sowas verbessert sich ja auch mit der Akkugröße.
Das ist der technische Aspekt, den man nicht vernachlässigen darf. Die für E-Autos üblicherweise verwendeten Akkutypen mögen es nicht, wenn man ihre Kapazität ständig voll ausreizt. Das bedeutet, dass sich häufiges Leerfahren und Vollladen sowie ein hoher Ladehub negativ auf die Akkugesundheit auswirken.

Das gilt übrigens auch für Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LFP). Wegen ihrer extrem flachen Entladekurve müssen die immer mal wieder vollgeladen werden, weil sonst im Lauf der Zeit das BMS ihren tatsächlichen Ladestand nicht mehr kennt. Glücklicherweise können LFP-Akkus Laden auf 100% etwas besser ab, doch auch für ihre Zellchemie ist häufiges Vollladen nicht unschädlich.

Ich schweife ab. Zu klein - bezogen auf das persönliche Fahrprofil - darf man den Akku also auch nicht wählen. Sonst muss man ihn ständig komplette Zyklen durchlaufen lassen, was ihm nicht gut tun wird. Allerdings ist dieser Ratschlag eher theoretischer Natur, denn eine allgemeine Tendenz zum Kauf von E-Autos mit faktisch zu kleinem Akku ist nicht bekannt. In die andere Richtung aber schon.

Grüße, Egon
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#792845
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 12.04.2024 08:19 - vor 2 Monaten, 1 Woche  
btw., habe gerade mal nachgezählt, unser Outie hat heute 892 Strombetankungen, die allermeisten davon sind Vollzyklen. Hinzu kommen noch etliche Teilzyklen, mit Wohnanhänger fahren wir immer "Charge" außerorts und "Normal" oder "EV" innerorts. Trotzdem hat sich an der Reichweite seit Kauf mit 248.000km nicht spürbar was geändert. Ich klopfe auf Holz, dass das so bleibt, denn die 30-35km reichen gerade so für den Alltag.
kurzer
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#792918
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 12.04.2024 19:49 - vor 2 Monaten, 1 Woche  
Viele E-Auto-Fahrer überschätzen den Bedarf an Reichweite
Augen auf bei der Akku-Wahl: Eine Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt, dass nur wenige E-Auto-Fahrer einen Nutzen davon hätten, wenn die Batterien und somit die Reichweiten noch größer werden würden. “Einer Umfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zufolge würden knapp 60 Prozent der Europäer kein Auto mit weniger als 500 Kilometer Reichweite kaufen”, schreibt dazu Zeit online – dies geschieht oft in der mittlerweile überholten Annahme, dass mit leerer Batterie teils stundenlange Wartezeiten nötig wären. Dabei seien solch große Reichweiten aber nur für einen sehr geringen Anteil an Autofahrern überhaupt notwendig und sinnvoll, heißt es in der Analyse.

www.elektroauto-news.net/news/studie-bed...kugroesse-reichweite

LG
Klaus
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#792924
Aw: "...und wie weit kommen Sie damit?" 12.04.2024 22:32 - vor 2 Monaten, 1 Woche  
Servus.

Egon schrieb:
Die Botschaft lautet viel mehr, dass man bei der Wahl der Akkukapazität gut beraten ist, sich nicht ausgerechnet an Ausnahmesituationen wie beispielsweise zwei längeren Fahrten im Jahr zu orientieren. Maßgeblich sollte vielmehr der alltägliche Bedarf sein.Ich bin mittlerweile zu der Ansicht gelangt, daß man bzw. ich nicht wirklich auf eine hohe Reichweite angewiesen bin.
Allerdings sehe ich es im Moment aber auch so, daß ich doch einen etwas größeren Akku haben wollen würde und zwar nicht nur auf Hinblick des Ladefensters zur Vermeidung vieler vollständiger Lade-/Entladephasen sondern in erster Linie wegen der Akkudegeneration.
Wenn bei zunehmenden Alter sich die Akkukapazität und damit Reichweite beispielsweise um 15% oder 20$ reduziert, kann das, eben je nach Akkukapazität i.V.m. dem Nutzungsprofil, doch ungünstig werden.

Beispiel: 300km an Reichweite bei neuem Akku. Verliert dieser mit der Zeit z.B. 20%, sind es schon nur noch 240km und im Winter dann temperaturbedingt noch weniger.

Oder sieht du oder auch andere User mit längerer BEV-Erfahrung anders?
Vorweg, ich plane eher mit einer längeren Haltedauer, ich gehöre grundsätzlich nicht zu jenen, die alle 3-4 Jahre den Wagen wechseln.


Grüße ~Shar~
Shar
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{...} There's too many men, too many people, Making too many problems
And not much love to go'round, Can't you see this is a land of confusion? {...} .
It’s about how we live in a very nice world, and what a mess we’re making of it. How it should all be so easy and it’s all so difficult.
- Genesis 1986

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